
Homöopathie
Beschreibung des Verfahrens
Nach Ansicht von Samuel Christian Friedrich Hahnemann, dem Vater der klassischen Homöopathie, können „dynamisierte Arzneimittel“ Erkrankungen heilen, die sie in ähnlicher Weise in stofflichen Dosierungen oder vergleichbaren Krankheitszustän-den auslösen können. Der Ähnlichkeitssatz „similia similibus curentur“ – „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ wurde von ihm geprägt und ist bis in die heutige Zeit überliefert.
Die Homöopathie entnimmt ihre Arzneistoffe der Pflanzen- und Tierwelt, dem Mineralreich sowie der chemischen Industrie. Abweichend von der Allopathie bereitet sie sich zunächst aus den verschiedenen Arzneisubstanzen Essenzen, Tinkturen, Lösungen oder Verreibungen von einem bestimmten Arzneigehalt, und diese werden dann wieder nach bestimmten Regeln weiter verdünnt. Daher führen die homöopathischen Mittel hinter dem Namen auch die Beschreibung der Potenz, z.B. Arnica D6
Für alle diese Manipulationen sind verschiedene Vorschriften gegeben, und es ist die erste Aufgabe des Apothekers, alle diese bei der Bereitung der homöopathischen Arzneimittel in Frage kommenden Grundsätze genau zu befolgen, damit die Wirksamkeit der aufs feinste verteilten Arzneimittel nicht ungünstig beeinflusst wird.
Daher kann es auf homöopathische Mittel keine allergischen Reaktionen geben.








