Naturheilpraxis Altdorf Tübingen Böblingen

Blutegelbehandlung

Beschreibung des Verfahrens

Das Setzen von Blutegeln gehört ebenso zu den Ausleitungsverfahren über die Haut wie das Baunscheidtieren, das Setzen von Cantharidenpflaster, Schwitzkuren oder das blutige Schröpfen.

Die zur Therapie verwandten Blutegel werden heutzutage eigens gezüchtet und nicht etwa in der freien Natur gefangen. Somit kann eine Übertragung von Krankheitserregern oder eine Infektion mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
An der zu behandelnden Hautstelle saugt sich der Blutegel fest. Er verbleibt an dieser Stelle mindestens dreißig Minuten und entnimmt in dieser Zeit ca. 10 ccm Blut. Gleichzeitig gibt er eine gerinnungshemmende und entzündungswidrige Substanz, das Hirudin, in die Bissstelle ab. Dieser Stoff ist dafür verantwortlich, dass die Bisswunde längere Zeit in der erwünschten Weise nachblutet. Die Wunde wird danach steril verbunden.
Die Behandlung kann als einmalige Behandlung oder auch als Kur durchgeführt werden und dauert jeweils ca. 90 bis 120 Minuten. Für Nachsorgemaßnahmen, die Sie zu Hause oder auch in der Praxis durchführen können, erhalten Sie von uns ein gesondertes Merkblatt.

Anwendungsgebiete

Krampfadern, Besenreißer, gestaute und geschwollene Beine, Arthrose.



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